Kleine Heimatkunde – grüne Riesen im Naturpark
SCHLETTAU: Dass Bäume unser Landschaftsbild enorm prägen, dürfte allen bekannt sein. Und dass besonders auffällige Exemplare nicht nur im Wald zu finden sind, ist auch nichts neues. Aber welche Geschichten durchleben die grünen Riesen, die teilweise mehrere hundert Jahre alt sind? In welchem Verhältnis stehen sie etwa zur Stadt und den Menschen? Diesen Fragen ist Matthias Scheffler nachgegangen. Er ist Autor einer Broschüre, die elf Baumportraits im Naturpark Erzgebirge/Vogtland vorstellt.
Matthias Scheffler, Autor: "Wir haben versucht das Thema Bäume unter verschiedenen Aspekten zu beleuchten. Die Rolle, die eben die Bäume in der Landschaft spielen, die sie in den Orten spielen. Die Bedeutung, die sie für den Menschen haben, vor allem auch in der aktuellen Zeit wieder, wo es auch bestimmte Veränderungen des Klimas gibt."
Im waldreichen Erzgebirge und Vogtland gibt es unzählbar viele Bäume. Dabei erscheint es umso schwerer aus mehreren zehntausend Bäumen, nicht einmal ein Dutzend auszuwählen.
"Wir haben dann versucht bei der Auswahl der Bäume eben aus jeder Region des Naturparks was mit reinzunehmen. Und im Grunde sind dann 11 Baumportraits entstanden von besonders beeindruckenden, meist besonders alten Bäumen, die wir da bei den Recherchen gefunden haben. Und die Recherchen beruhen vor allem auf die Unterlagen der Naturschutzbehörden, weil die meisten dieser Bäume stehen also als Naturdenkmale unter Schutz.", so Scheffler.
Es bleibt zu hoffen, dass uns gerade diese Bewohner des Naturparks Erzgebirge/Vogtland noch viele Jahre mit ihrem Erscheinungsbild erfreuen. Denn alle haben neben ihrer imposanten Statur etwas gemeinsam: sie vereinen jahrhundertelange Geschichte von Menschen, Städten und der ganzen Region.
Nachricht vom 29.07.2010 08:00 Uhr Autor: TS
Zurück |  Bild vergrößern |
|