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Mitteilungen des Bürgermeisters


Ausgabe Mai 2009

Endlich hat seit den Ostertagen das lang ersehnte Frühlingswetter bei uns Einzug gehalten.

Für Land- und Bauwirtschaft ist die milde Witterung ein wichtiger Entwicklungsfaktor innerhalb eines Wirtschaftsjahres. Speziell für die Bauwirtschaft können wir aus unserem Rathaus hoffnungsvolle und zusätzliche Zeichen setzen. Nach der Beschlussfassung des Haushaltsplanes 2009 und mit Bestätigung einiger wichtiger Sanierungsmaßnahmen durch den Stadtrat ist nun auch die finanzielle Durchführung dieser Maßnahmen abgesichert. Durch das Investitionspaket II haben wir nun unverhofft noch weitere finanzielle Mittel erhalten, um weitere energetische Sanierungs-maßnahmen an unserer Kindertagesstätte vornehmen zu können.

Wenn auch die bestehende Regierungskoalition oft Gegenstand von Kritik war und ist, so muss ich doch sagen, dass mit dem jetzt aufgelegten Investitionspaket II etwas sehr gutes auf dem Weg gebracht wurde. So sind sehr kurzfristig Mittel freigegeben worden, die auf Grund der Einwohnerzahl von Schlettau immerhin ca. 200.000,00 Euro ausmachen. Dieses Geld legen wir sinnvoll in die energetische Sanierung unserer Kindertagesstätte an und investieren damit in dieses Gebäude allein in diesen Jahr ca. 300.000,00 Euro. Damit ist sie die größte Investitionsmaßnahme gefolgt von den Sanierungsmaßnahmen an den städtischen Wohnungen in der Schlossgärtnerei von ca. 150.000,00 Euro und, nicht ganz unerheblich, die Sanierungsmaßnahmen in unserem Schulhort von ca. 80.000,00 Euro.

Neben der Bereitstellung von Fördermitteln hat sich aber unsere Regierung besonders für die regionale Bauwirtschaft eingesetzt. So sind die Ausschreibungsbedingungen gelockert worden mit der ausdrücklichen Empfehlung, die Aufträge vorrangig für die regionalen Anbieter und Verarbeiter  bereitzustellen. Das haben wir im Bauausschuss konsequent umgesetzt und haben bei der Sanierungsmaßnahme Schlossgärtnerei bei der Auswahl der zu beteiligten Firmen konsequent zuerst örtliche Handwerker aus Schlettau und Dörfel aufgenommen. Nur bei Spezialleistungen haben wir uns im weiteren territorialen Umfeld nach Firmen umgeschaut. Ich hoffe, dass wir jetzt diese Baumaßnahmen zügig in Angriff nehmen können, und ich werde allen „Bremsern“ mächtig auf die Füße treten, damit ein Beschäftigungseffekt auch kurzfristig erzielt werden kann.

Die Stadt Schlettau hofft, auch damit ein Stück zur Bewältigung der derzeitigen Krise beitragen zu können und wir sind uns dabei natürlich unserer Verantwortung bewusst.

Mit freundlichem Gruß
Axel Bräuer

Bürgermeister der Stadt Schlettau




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